Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal eine Jahresvorschau verfasst. Und weil mir diese so gut im Kopf geblieben ist, darf der Blick über meine Pläne, Vorhaben und Ahnungen gerne zur Tradition werden.
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Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal eine Jahresvorschau verfasst. Und weil mir diese so gut im Kopf geblieben ist, darf der Blick über meine Pläne, Vorhaben und Ahnungen gerne zur Tradition werden.
Die Achterbahn des – was? Ja, heute beklage ich mich einmal nicht über mein Leben, sondern nerde über die Schreiberei, denn es gibt Gutes zu vermelden. Die Handlung für meinen zweiten Roman steht und auch mit dem Ersten geht es wieder voran. Jetzt, wo die dunkle Jahreszeit gekommen ist, wirds hinter dem Schreibtisch wieder gemütlicher und wir entzünden unser kreatives Licht. Also, ich zumindest.
Meiner war lang und heiß und völlig anders als erwartet. Gefühlt habe ich nichts gemacht und, retrospektiv betrachtet, total viel. Es war ein Sommer der kleinen Dinge, voll von Kreativität.
Eine einfache Geschichte zu erzählen fällt mir schwer. Offensichtlich gehöre ich zu den sogenannten Overthinkern. Ein Video zu machen, in dem ich an einer Quelle Wasser hole, war entspannend einfach. Zwar geschah das geplant und folgte einem Skript, doch die fünfte Dimension und der doppelte Boden fehlten ihm. Wie gut es doch tut so etwas zu machen.
Wenn du in deiner eigenen Wohnung ins falsche Zimmer gehst, du am Weg zur Arbeit den Bus in die verkehrte Richtung nimmst und in deinem Stamm-Baumark nix mehr findest, spätestens dann sollte dir klar sein, dass in deinem Leben alles auf Links gedreht wurde. Okay, das mit dem Bus war übertrieben, aber in der Arbeit finde ich wirklich nix – weil ich da neu bin.
Zwar bin ich stur genug mit so ein bisserl Beton klarzukommen, es stellte sich jedoch heraus, dass mehr als eine Wand im Weg stand.
Kann eine Stadt eine Seele haben? Was hat Batman damit zu tun? Und wo habe ich die Idee für die Stadtseele überhaupt her? Wie die Mythen und Legenden einer fiktiven Welt die Rahmenhandlung eines Roman beeinflussen und wo die Grenzen zu deren realen Vorbildern sind.