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Hexereien Betatest #18: Abschied

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Trockene Buchenblätter tanzen über den Holzboden der Terrasse des Wipfelhauses. Marie von Grey beobachtet sie eine Weile, bevor sie die breite Glastüre, die in das großzügige Wohnzimmer führt, in die Verriegelung schiebt. „Dabei ist es immer noch so schön“, denkt sie und schenkt dem in eine sanfte Hügellandschaft eingebetteten kleinen See, ein wehmütiges Seufzen.

Viele laue Nächte – deren es in diesem Sommer so viele gab wie noch nie – hatten sie hier verbracht, hatten unter Sternen im Mondlicht getanzt und gelacht. Aber die Tage werden spürbar kürzer, die Morgenstunden sind schon feucht und die Schwalben hatten die Leichtigkeit der Sommermonate mit in den Süden genommen.

Marie schließt auch die zweite Glasfront und beobachtet Daniela, die mit einem Rucksack, Staffelei und leeren Leinwänden bepackt eine abschließende Runde durch das Sommerdomizil dreht. Als sie Marie erreicht, seufzt Daniela traurig und sagt:

„Ein Abschied steht bevor. Wir sehen es kommen, wie wir auch das Ende des Sommers kommen sehen. Das Ende ist unvermeidlich, aber wir wissen auch, dass es stets der Beginn von etwas Neuem ist. In diesen Tagen gilt es schlau zu agieren und hinein zu spüren. Wo sind die Möglichkeiten? Welches Potenzial können wir nutzen? Stellen wir uns dem Neubeginn wie ein*e Held*in!

Die weiteren Aussichten:
Morgen sollten wir ein Augenmerk auf „schöne Worte“ haben (erzähl‘ mir nix vom Pferd!). Am Samstag sind manche Dinge nicht so, wie man es auf den ersten Blick vermuten würde – sieh‘ etwas genauer hin und betrachte es erst Mal wertfrei. Und am Sonntag solltest Du etwas achtsamer sein als sonst.“

Marie lächelt erfreut: „Pläne schmieden im Mystique?“

Hinweis: Wie immer kann man mir hier beim Lesen zuschauen!

von JamesVermont
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Über den Autor

JamesVermont aus Klagenfurt am Wörthersee ist Gestalter, Autor, Trommler und Vater 2er Kinder.

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